Paranoid (TV Serie, 2016)

Paranoid ist eine britisch-deutsche Thriller-Serie und erschien im September 2016 auf Netflix und ITV (UK), hierzulande auch mit deutschsprachiger Synchronisation. Bislang gibt es 1 Staffel mit 8 Episoden. Zum Cast gehören ein paar durchaus bekannte Gesichter: Indira Varma habe ich persönlich erstmals in Human Target gesehen, man kennt sie aber auch aus anderen Serien wie Torchwood, Hustle, Bones und – ganz aktuell – aus Game of Thrones. Videospiel-Veteranen kennen ihre Stimme unter Umständen aus der englischen Synchronisation von Dragon Age: Inquisition. Sie verkörpert DS Nina Suresh. Robert Glenister kennt man aus Law and Order: UK und – wie ich – aus Spooks oder Hustle (was übrigens eine sehr großartige Serie war, wie ich finde). Er spielt DC Bobby Day, Nina’s langjährigen und von Panikattacken gequälten Kollegen. Der Name Christiane Paul sollte einem zumindest dann etwas sagen, wenn man sich hin und wieder auch mal in der Welt der deutschen (Fernseh-)Filmproduktionen tummelt. In den letzten Jahren war sie Das Adlon. Eine Familiensaga, Hindenburg oder auch Die Vampirschwestern zu sehen (vermutlich gibt’s bessere Beispiele für ihr schauspielerisches Schaffen, aber da fehlt mir sicherlich der Überblick). Sie verkörpert die Kommissarin Linda Felber. Die Serie / Staffel dreht sich um den Mord an Angela Benton, einer jungen Mutter aus der …

News: Dropbox (für XBox One)

Bisher galten zwei Dinge: Einerseits kennen und lieben wir wohl alle die Dropbox als zuverlässigen Cloud-Speicher, mit dessen Hilfe man (selbstverständlich keine betriebskritischen oder auch geheimen) Daten schnell, einfach und ohne den Umweg über einen USB-Stick, zwischen mehreren Systemen (auch wenn verschiedene Betriebssysteme im Spiel sind) synchronisieren und / oder hin und her tauschen kann. Andererseits wissen wir, dass Windows 10 und das Xbox One Betriebssystem sich inzwischen den gleichen Kernel teilen und dass das Auftauchen und die Verbreitung von Universal-Apps (also solchen Apps, die auf allen Windows Systemen, also sowohl unter Windows 10, als auch unter Windows Phone und auf der XB1 laufen) nur noch eine Frage der Zeit war. Bringen wir diese beiden Tatsachen jetzt unter einen Hut, ist die logische Schlussfolgerung welche? Ganz klar: Dropbox gibt’s (in der Microsoft Welt) ab sofort als Universal-App auch für die Xbox One.

Angespielt: Final Fantasy XV

Wenn ich heute in meinem Freundeskreis die Worte „Final“ und „Fantasy“ im selben Satz erwähne, blicke ich in den meisten Fällen unmittelbar, also wirklich ohne jede zeitliche Verzögerung, in den glasig verklärten Blick eines/einer Erwachsenen, der/die gerade damit begonnen hat in „rosaroten“ Erinnerungen seiner/ihrer Jugend zu schwelgen. Kurz danach wechselt das Gesprächsthema in der Regel zu Rollenspielen im Allgemeinen und nicht selten direkt zu Final Fantasy VII, dem „besten JRPG aller Zeiten“ – und spätestens jetzt kann ich nicht mehr mitreden. Echt jetzt?! Das sind wohl die zwei Worte, die den meisten von Euch sicher gerade in den Kopf geschossen sind. Echt jetzt! Ja. Ich meine das ganz im Ernst. Final Fantasy VII erschien in Europa für die PlayStation im November 1997 – für mich war das eine Zeit, in der ich mich (bis auf wenige Ausnahmen) voll und ganz genau drei Genres  verschrieben hatte: 3D Shooter, Adventures und (Weltraum-)Flugsimulationen. Science-Fiction war mein (alleiniges) Ding, mit Fantasy (also mit Burgen, Rittern und Schwertern) und allem, was dem nahe kam, konnte ich nichts anfangen und Rollenspiele fasste ich genauso mit der Kneifzange an, wie Strategie-Titel. Wenn ich so darüber nachdenke, fällt es mir fast sogar schon schwer das zuzugeben. Mein erstes Rollenspiel …

Angespielt: Dishonored 2

Wenn exzessiv betriebener Walfang, steampunkig anmutende Technologie, ein wenig Mystizismus, eine ordentliche Portion dunkler Magie und die Kultur des viktorianischen Zeitalter Großbritanniens in einem Spiel zusammenkommen, dann kann es sich eigentlich nur um ein Spiel (bzw. ab sofort eine Spieleserie) handeln: Dishonored. Die Dishonored Serie ist ins Genre der Schleich-Action einzuordnen (so wie beispielsweise auch Splinter Cell) und schon der erste Teil aus dem Jahr 2012 machte gerade in dieser Beziehung ganz viel richtig. Dishonored – Die Maske des Zorns blieb damals zwar hinter den erhofften Absatzzahlen zurück und bot eine nur ziemliche kurze Spielzeit (die später mit ein paar Addons noch um ein paar Stunden erweitert wurde), dennoch eroberte es die Herzen der einschlägigen Genre-Fan-Basis im Sturm – so auch meines. Dementsprechend war die Fortsetzung Dishonored 2 – Das Vermächtnis der Maske für mich ein Pflichtkauf, wie so einige andere Titel die in diesem Herbst erschienen sind (und dieser Tage noch erscheinen werden). Ich spielte den ersten Teil damals auf der XBOX360 und fand ihn seinerzeit sogar so gut, dass ich mir das Spiel im August 2015 – in Form der Definitive Edition für die PS4 – noch einmal anschaffte und durchspielte (dieses Mal dann auch mit dem Entdecken sämtlicher …

Angespielt: Watch Dogs 2

In den Medien macht die Schlagzeile die Runde, Watch Dogs 2 bliebe hinter den (vom französischen Publisher Ubisoft) erwarteten Verkaufszahlen zurück. Der eine oder andere Spieletester kann sich mit den neuen, ein wenig satirisch anmutenden Protagonisten aus dem Hipster-Lager so gar nicht anfreunden. Der nahtlos in die Spielerfahrung integrierte Multiplayer Modus musste direkt nach dem Release des Spiels erstmal abgeschaltet werden, weil er für erhebliche Performance-Einbrüche sorgte. Ein reibungsloser Start für ein neues Spiel sieht nun wirklich anders aus – aber von Ubisoft kennen wir das ja schon und bis jetzt war das für noch keines der, in dieser Art betroffenen, Spiele ein Hinderungsgrund, nicht trotzdem nach einer kurzen Leidensphase ein gutes Spiel abzugeben und eine Spieler-Fanbase für sich zu gewinnen. That said, wie steht’s nun also um Watch Dogs 2?

Independence Day: Resurgence

Eines vorweg: Ich bin großer Fan von Emmerichs Independence Day von 1996. Verdammt, ich wäre damals nach Bill Pullmans Motivationsrede am liebsten aus dem Kinosessel raus und direkt selbst in das Cockpit einer F-18 gestiegen. Als ich dann irgendwann lesen durfte, es sei für 2015 eine Fortsetzung geplant, war ich richtig aus dem Häuschen. Zum offiziellen Kinostart schaffte ich es dann leider nicht, mir den Film anzusehen und wartete seither gespannt auf den Disc/iTunes Release. Letzten Donnerstag war es dann endlich soweit und der Film tauchte bei iTunes auf. Immer noch voller Vorfreude, habe ich nicht lange gezögert und mir den Film noch am gleichen Abend mit meiner Frau zusammen angesehen. Ich sollte an dieser Stelle zu meiner Verteidigung erwähnen, dass ich dem ersten Teil soviel Zuneigung entgegen bringe, dass mein Vertrauen in eine Fortsetzung mit Emmerich am Ruder ziemlich grenzenlos war. Bis zum Release hatte ich daher vollständig vermieden, mich zu spoilern und aus dem gleichen Grund auch auf das Lesen jeglicher Kritiken verzichtet. Ach, selbst wenn: Zu dieser Fortsetzung hätte ich mir wohl ohnehin unbedingt selbst ein Bild machen wollen. Jetzt, nachdem ich den Streifen gesehen habe, muss ich annehmen, ich wäre mit ein wenig Vorbereitung vermutlich weniger enttäuscht worden und mein Urteil würde milder ausfallen – aber …

Durchgespielt: CoD: Infinite Warfare

Da die Bedürfnisse der Menschheit irgendwann die Möglichkeiten unseres Heimatplaneten überstiegen, machten wir uns auf und verließen unseren Planeten. Dies führte zur Lösung vieler Probleme und schuf gleichzeitig neue: Es entstanden neue Fraktionen, die über Generationen jeden Bezug zu Ihrer einstiegen Heimatwelt verloren. Mit neuen Regeln, neuen Bedürfnissen und neuen Ambitionen entstanden auch neue Feinde. Die Settlement Defense Front (kurz: SDF) schuf eine riesige Kriegsmaschinerie und nach ersten kleineren Konflikten, wurde ein brüchiger Frieden ausgehandelt – doch wie die Menschheit sehr bald erfahren sollte, war dieser nicht von langer Dauer.