Angespielt: Watch Dogs 2

In den Medien macht die Schlagzeile die Runde, Watch Dogs 2 bliebe hinter den (vom französischen Publisher Ubisoft) erwarteten Verkaufszahlen zurück. Der eine oder andere Spieletester kann sich mit den neuen, ein wenig satirisch anmutenden Protagonisten aus dem Hipster-Lager so gar nicht anfreunden. Der nahtlos in die Spielerfahrung integrierte Multiplayer Modus musste direkt nach dem Release des Spiels erstmal abgeschaltet werden, weil er für erhebliche Performance-Einbrüche sorgte. Ein reibungsloser Start für ein neues Spiel sieht nun wirklich anders aus – aber von Ubisoft kennen wir das ja schon und bis jetzt war das für noch keines der, in dieser Art betroffenen, Spiele ein Hinderungsgrund, nicht trotzdem nach einer kurzen Leidensphase ein gutes Spiel abzugeben und eine Spieler-Fanbase für sich zu gewinnen. That said, wie steht’s nun also um Watch Dogs 2?

Durchgespielt: CoD: Infinite Warfare

Da die Bedürfnisse der Menschheit irgendwann die Möglichkeiten unseres Heimatplaneten überstiegen, machten wir uns auf und verließen unseren Planeten. Dies führte zur Lösung vieler Probleme und schuf gleichzeitig neue: Es entstanden neue Fraktionen, die über Generationen jeden Bezug zu Ihrer einstiegen Heimatwelt verloren. Mit neuen Regeln, neuen Bedürfnissen und neuen Ambitionen entstanden auch neue Feinde. Die Settlement Defense Front (kurz: SDF) schuf eine riesige Kriegsmaschinerie und nach ersten kleineren Konflikten, wurde ein brüchiger Frieden ausgehandelt – doch wie die Menschheit sehr bald erfahren sollte, war dieser nicht von langer Dauer.

Angespielt: Titanfall | 2

Ein Schlachtfeld inmitten einer bis auf die Grundmauern zerstörten Stadt der Zukunft, auf einem Planeten weit entfernt von unserer Erde. Soldaten zweier Fraktionen bekämpfen sich, Menschen auf beiden Seiten des Krieges. Die IMC, eine Mega-Corporation die wohl die vollständige Herrschaft über die Erde und einige kolonisierte Welten erlangt hat, bekämpft die Grenzland-Miliz, eine mehr oder weniger gut organisierte Rebellion derjenigen Menschen, die seit vielen Generationen fernab ihres einstigen Heimatplaneten (und damit außerhalb der Kontrolle der IMC) ein eigenes Leben und eine eigene Regierung aufgebaut haben. Und die sind – wer hätte dafür nicht Verständnis – nicht bereit, alles was sie kennen und lieben aufgrund wirtschaftlicher Interessen an die IMC – zwangsweise – abzutreten (und dabei auch gleich selbst für immer abzutreten). Plötzlich landet ein – im Gegensatz zu seinen Kollegen – recht futuristisch (oder noch futuristischer) ausgerüsteter Soldat mitten im Geschehen. Anhand seines Helms mit dem blau leuchtenden Visor und seines Jumpkits, am Körper befestigten Sprungdüsen, mit deren Hilfe der Träger weit und hoch springen oder an Wänden entlang laufen kann, erkennt man ihn sofort als Piloten. Er arbeitet sich durch seine Gegner, wie ein heißes Messer durch ein Paket Butter – seine Ausbildung und seine überlegene Ausrüstung machen’s möglich. Er hält kurz inne …

Durchgespielt: Mafia 3

Eine (mehr oder weniger) offene, frei erkundbare Welt, Autos, coole Typen und jede Menge Kanonen. Das erste Spiel dieser Art war für mich Grand Theft Auto (GTA) III  als es im Mai 2002 – einige Monate nach der PS2 Version – für Windows auf den Markt kam. Dem gleichen Spielprinzip folgend, tauchte im September des gleichen Jahres dann Mafia auf meinem Radar auf und versprach eine gut erzählte Geschichte in einem Pseudo-New York der 30er Jahre. Der erste Teil der Reihe wurde ein Kauf am Release-Tag und nach der ersten Spielstunde eines meiner All-Time-Favourite-Games. Als dann im August 2010 endlich Mafia II in den Handel kam, war es schon längst vorbestellt und wurde, ganz dem Erbe seines Vorgängers folgend, ebenfalls keine Enttäuschung. Das Mafia III nach den ersten beiden grandiosen Spielen dann ein Release-Tag-Download (nebenbei bemerkt für XB1) wurde, dürfte nun niemanden mehr überraschen.